(26.8.2013) Leider lehnt die Stadt Kühlungsborn eine Beteiligung an den Kosten für die tierärztliche Erstversorgung der fünf Fund-Katzenbabys ab. Wir sind darüber sehr enttäuscht. Lesen Sie dazu hier den Dialog mit der Stadt Kühlungsborn.









Katzenschutz Kühlungsborn e.V.
c/o Frau Karin Stüver
Seeschwalbenweg 2
18225 Ostseebad Kühlungsborn
 
Stadt Ostseebad Kühlungsborn
Bürgeramt - z.H. Herrn Wieck
 Ostseeallee 20
 18225 Ostseebad Kühlungsborn
per Email
 
Kühlungsborn, 25.08.2013
 
Katzen vom Hotel „Vier Jahreszeiten“– Ihr Schreiben vom 13.08.2013
 
Sehr geehrter Herr Wieck,
Ihr o.g. Schreiben geht am Sachverhalt vorbei. Wir werden dem Hotel keine Rechnung stellen, da es sich um Fundtiere handelt, für die die Stadt zuständig ist.
ich wurde durch die Hotelmitarbeiterin gerufen, nachdem diese unsere Telefonnummer von 2 Uniformierten der Feuerwehr Kühlungsborn erhalten hat. Darüber habe ich mich im Vorfeld vergewissert.
Warum die Feuerwehrmitarbeiter nicht die Notrufnummer des Ordnungsamtes herausgegeben haben oder dieses informiert haben weiß ich nicht. Offenbar besteht eine Informationssackgasse. Auf der Internetseite gibt es unter Notrufnummern keine Angabe hinsichtlich des Kontaktes beim Auffinden von Tieren.
Ich musste nach Inaugenscheinnahme vor Ort davon ausgehen, dass eine Handlung im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Geschäftsführung für die Stadt Kühlungsborn erforderlich war.  Es handelt sich um Fundtiere und es bestand eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch die Tiere.  Was hätte das Ordnungsamt in dieser Situation gemacht bzw. was hätte es nach dem gesetzlichen Bestimmungen machen müssen? Nichts anderes als das, was der Katzenschutz e.V. am Freitagabend erledigt hat. Ihre Äußerungen gegenüber der Empfangsmitarbeiterin lassen allerdings bezweifeln, dass Sie für solche Situationen die nötige Sensibilität und die nötige Kenntnis der Rechtslage haben.
Sie wurden von uns unverzüglich informiert. Wir bestehen auf Begleichung der gestellten Rechnung. Grundlage hierfür ist der Erlass 200-12 über die Kostentragung bei der Verwahrung und Behandlung von Fundtieren in der Bekanntmachung des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei vom 23. November 1998.
 
Gez. Karin Stüver